Sag mir wo die Blumen sind

Sag mir wo die Blumen sind….

Dies könnte man sich manchmal im innerstädtischen Bereich fragen. Kaum Grün, und wenn der ein oder andere Fleck noch nicht versiegelt worden ist, hat man pflegeleichte Bodendecker gepflanzt, oder der Bereich ist sich selbst überlassen. Baumscheiben dienen als Parkplatz, oder als Hundeklo. Grünstreifen sind mit Rasenbedeckt und die bunten Stippen  in der Wiese sind Dosen, Müll und wieder Hundekot.  Warum das so ist? Ich habe keine Idee, warum nur ist ein öffentlicher Bereich den Bürgern so egal? Den Städten sind die Grünen Steppen nur ein Kostenfaktor, was bei den leeren Kassen auch irgend verständlich ist, aber für die Einwohner der Stadt dienen diese Bereiche nur als Abfalleimer und Sperrmüllabladeplatz. Privates Grün wird gehegt und gepflegt, behütet und als Ruheraum genossen. Aber warum endet dieses Bewusstsein schlagartig am Ende des eigenen Grundstücks? Warum „erobern“ und nutzen sie nicht auch die anderen Flächen?  Was muss in einer Stadt geschehen damit die Bürger den öffentlichen Raum schätzen und nutzen lernen? Ich habe noch so viele Fragen…