Erkennen?

Er kann es nicht ertragen!

Was? Das Sterben, das Unrecht, das Leid?

Nein, der Mensch kann das Mittelmaß nicht ertragen, daher ist er auch bereit jeder kruden Idee, jedem Heilsbringer und jedem System zu folgen, wenn er nur ein Teil davon sein kann.  Ein Teil von etwas größeren, ist aber nur ein Teil und nicht mal etwas Bestimmendes. Warum aber investiert der Mensch so wenig in etwas neues, was aus Ihm selbst etwas Großes schafft? Das ist die Frage, aber die Antwort ist bestimmt: Der Mensch erträgt das Mittelmaß nicht und eigentlich ist er genau das. Wir sind, was wir nie sein wollten? Ich glaube schon und was machen wir daraus? Wir ignorieren was sein muss, und oder könnte, und machen, was uns zu einem Teil macht, auch wenn es uns unterdrückt, beschämt oder sogar umbringt. Nun gut, wie es in „Ghost Busters“ hieß: „Die Form der Zerstörung wurde gewählt“  Nun kommt wohl, was kommen muss, der Mensch stirbt im Mittelmaß, voller Selbsthass. Und nun?

Das Ende der Demokratie in Deutschland und Europa

Es hört sich hart an, aber so muss es sein. Warum? Weil es um unsere Rechte geht! Der Verfassungsschutz darf nun offen alles, was er bisher auch so gemacht hat. Ob dabei die Verfassung wirklich geschützt wird ist schwer unklar. Bei der CETA Verhandlung rettet die Wallonie den letzten Rest der Demokratie in Europa und alle drohen der kleinen Region, als ob es nur um diese Region geht. Massen Demonstrationen gegen CETA und TTIP wurden von der Presse fast nicht erwähnt und nun wundert man sich weiter über Entgleisungen und Abspaltungen. Was ist nur mit uns Los? Warum denken Politiker, von Lobbyisten gemachte „Sachen“ sind gut und ohne Probleme in Recht um zu setzen?  Mir gruselt es vor der Politik.

 

Ist klar, passt irgend wie, oder wer wundert sich noch?

Leben in Deutschland 2016 ist irgend wie komisch. Politiker sind wie entfesselt und machen immer unverholener Mist, der nur wenigen hilft. Menschen haben Angst und die Bedrohungen werden immer größer, doch Ohnmacht wächst  und wird zu Aggression an den Rändern, doch stellen sich meist nur Arm gegen Arm. Konzerne nehmen sich immer unverholener das Recht der Tat und kommen scheinbar damit durch. Politik bietet keine Alternativen, keine Lösungen und gewinnen, wenn der Wähler sich frustriert abwendet. Lösungen sind möglich, nötig und überfällig, doch will keiner abgeben, der einmal am Topf saß und alleine Aß. Das Bild jeder kann es schaffen ist in allen Köpfen so eingebrannt, dass selbst die schon lange Abgehängten nur noch nach unten treten. Wie lösen sich all diese Knoten? Was ist Ursache, was Wirkung und was ist mein Teil an alle dem?

Auch wenn alles was einer alleine macht, kaum eine sichtbare Wirkung zeigt, wiegt es doch am ende des Tages. Leben in Deutschland bleibt, mit oder ohne komischem Gefühl.

Wenn ein Hobby zu ansträngend ist, muss man Prioritäten setzen.

In diesem Fall trifft es meine FB Seite zu Handgemacht durchdacht. Die ruht bis auf weiteres, nicht zu letzt, weil mir immer öfter gesagt wurde, dass man sich da nichts ansehen möchte. Ich nehme das natürlich ernst und nahm es nun zum Anstoß mich endlich mal weiter um dieses Projekt zu kümmern. In der Zukunft werde ich also hier meine handwerklichen Werke ausstellen. Im Laufe der Zeit hat sich einiges angehäuft und ich bin natürlich auf alles stolz, auch wenn ich einiges heute anders machen würde. Zum Handwerklichen und bei Fragen bitte mich gerne anschreiben, ich werde gerne antworten.

Los geht es…

Tauschen, leihen, schenken oder kaufen viele Wege führen zu Lösungen rund um Besitz und Nutzung

„Ich kauf mir was“ sang  schon Grönemeyer und für viele ist kaufen zu einer Ersatzbefriedigung geworden, oder gehört zum „Guten Ton“ in unserer Gesellschaft. Für mehr und mehr Menschen ist diese Haltung aber zur Belastung geworden. Eigentum verpflichtet und kann auch belasten, oder man gehört zu denen die sich den Konsum einfach nicht mehr leisten können, da nur noch das überleben wichtig ist.

Nun ist es also wichtig, neue Wege zu finden, oder besser gesagt auch einige nur wieder zu entdecken…

Hat man eine Bohrmaschine und der Nachbar brauch mal eine kann man sie doch verleihen. Im Dorf oder in der guten Nachbarschaft ist das üblich, in der Großstadt eher nicht. Da bilden sich eher Onlineportale um die Menschen wieder zusammen zu bringen, auch ein Weg, Hauptsache es klappt.  Teilen macht Sinn, warum soll denn jeder einen Entsafter, oder eine spezielle Maschine kaufen, wenn man sich die untereinander ausleihen kann? Für den Austausch mit seiner Nachbarschaft kann dieses Projekt helfen:

http://www.pumpipumpe.ch/das-projekt/

Oder Beispielweise dieses Projekt  in der eigenen Stadt:

http://www.allenachbarn.de/

Netzwerk für gute Nachbarschaft

Habe ich Kleidung, die nicht mehr passt kann man die tauschen oder verschenken. Als schwacher Ersatz dafür hat man in der modernen Welt Sammelcontainer aufgestellt, ober so müssen die Empfänger der Kleidung wieder Geld in die Hand nehmen, nur dem Gewissen hilft es etwas.

Besser wäre es die Kleidung direkt an den nächsten Nutzer ab zu geben, um so nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern  auch die Geldbörse des Empfängers. Warum nicht unter Freunden mal ein Tauschring, oder ein Tausch Party veranstalten? So hätten eventuell alle was davon.  Schön ist aber auch , wenn man Menschen hilft, die nicht haben, Tausch setzt zur Teilhabe leider Besitz voraus…

Nicht kostenfrei, aber ein Anfang ist zum Beispiel diese Seite:

http://www.kleiderkreisel.de/

Lebensmittel abgeben die nicht mehr benötigt werden, das ist Prima und entlastet den Geldbeutel, wenn man sich gleich noch was selber mitnimmt. Oder es entlastet den Müll, wenn nur was abgegeben wird. Hab ich nicht? Glaub ich nicht 😉 Wie oft hat man für eine Party schon zu viel eingekauft, oder es ist noch was im Kühlschrank, wo man doch Morgen in den Urlaub fährt? Oder der Garten gibt gerade in dieser Woche so viel Obst und Gemüse ab, dass man nicht mehr „dagegen“ essen kann….  Andere freuen sich und wissen es auch zu schätzen! Prima Aktion:

http://foodsharing.de/

Jeder kann was! Warum sein Talent nicht auch anderen anbieten? Von leiben Kritikern der Zeit gegen Zeit Idee kommt jetzt, der Chirurg, der eine Herz OP gegen eine Stunde Baby Sitten tauscht, aber das ist natürlich auch ein eher verfälschender Vergleich, der die Bargeld lose Arbeitsteilung  verunglimpfen will. Es geht nicht um die so genannte Schwarzarbeit! Es geht darum sich zu helfen in dem was man kann und was einem auch Spaß macht. Einer strickt gern, mag aber nicht backen, ein anderer besorgt die Wolle und lässt stricken, und verarbeitet den Kühlschrankinhalt des anderen in einen leckeren Kuchen. Warum auch nicht.  Wer keinen kennt der Stricken kann, auch dafür gibt es Talentbörsen im Internet:

http://www.allenachbarn.de/

Möglich sind natürlich andere Misch Varianten der Talentbörse, in denen kein Geld, sondern Waren, oder Lebensmittel gegen Arbeit getauscht werden. Mithilfe im Garten und dafür abends schön zum Grillen eingeladen werden.

Wer nutzt sein Auto wirklich aus? Viele Autos stehen oft Tagelang oder nur über Tage nutzlos am Straßenrand und kosten dabei noch viel Geld. Für viele ist der Gedanke der nun kommt gruselig, da dieses Auto da draußen doch immer noch für viele das liebste Kind ist, aber habt Ihr schon mal über das Verleihen gegen Geld nach gedacht? Aber die Versicherung meinst Du? Auch dafür gibt es mittlerweile gute Lösungen mit Vollkasko Schutz. Dieses Projekt zum Beispiel:

https://www.nachbarschaftsauto.de/

Wer kein Auto hat, aber auch niemanden, der ein Auto in der Nachbarschaft mal gegen Geld Verleihen will, dem hilft eventuell eins der vielen Car Sharing Modelle. Günstiger und flexibler als  ein Mietwagen kann man so mal eben zum Einkauf ein Auto nutzen und 2 Stunden später wieder „los“ sein. Eine der vielen Modelle ist zum Beispiel (Kommen bald auch ins Ruhrgebiet):

https://www.citeecar.com/Home (Die sind nun leider nicht mehr solvent. Es gibt auch andere)

Da kaufst Du dir den neusten Film, das neuste Hörbuch oder Spiel, und nach der ersten Nutzung ist klar, das war ein Fehlkauf und niemand unnettes im Bekannten Kreis hat bald Geburtstag  und nun? Zu den anderen ins Regal stellen ist eine Lösung, die aber spätestens beim nächsten Umzug bereut wird. Tauchen ist da doch auch eine Möglichkeit! Da gibt es extrem viele Tauschbörsen, die meistens mit Tickets oder anderem Geldaustausch arbeiten. Ich gebe also meinen Film ab und erhalte ein Ticket. Für dieses Ticket tausche ich bei einem anderen einen für mich neuen Film ein und alle sind glücklich. Wissen natürlich alle, dass der Film ein Flop ist, bleibt trotzdem nur das Regal, oder das nächste Wichteln. Wichtig seht Euch die Tauschbörse erst mal an, die Links sind Beispiele die 3Sat mal zusammen getragen hat. Macht eine Tauschbar einmal zu, sind natürlich auch die Tickets wertlos, also erst mal testen, ich kann leider für keine der Seiten die Hand ins Feuer legen und teste selber noch.

http://www.tauschticket.de/

https://www.dietauschboerse.de/

https://www.exchange-me.de/

Bücher sind meist etwas spezieller… Mal muss man sie behalten, sammeln und hüten, aber manchmal will man auch einfach nur im Urlaub ein Buch lesen und es danach eventuell  danach gleich wieder los werden. Hier ist natürlich die gute alte Leihbücherei der Städte oder der Gemeinden eine super Adresse.  Hat man aber ein Buch gekauft, oder geschenkt bekommen gibt es in fast Jeder Stadt Bücherkisten, Regale oder Läden in denen man Bücher abgeben. Oder tauschen kann.  Seht Euch mal um ich kenne in meiner Stadt auch schon 3 Möglichkeiten.  Für alle die keine Finden, dass Netz bietet auch hier schon Abhilfe:

http://www.tausch-buecher.de/

Schnell und unbürokratisch? Helfen, oder helfen lassen, und dabei noch nachhaltig leben?

Hier können Projekte wie die Give Box, oder Free Jour Stuff helfen. Dies sind meist Regale, oder Häuschen, die nette Menschen aufgestellt haben, damit man dort gutes, das aber nicht mehr gebraucht wird ablegen kann, und ein anderer der es benötigt nimmt es dann einfach aus der Box. Zum finden solcher Boxen helfen meist soziale Medien wie Facebook, oder die Tagespresse. Sollte keine Box in Deiner Nähe sein, kannst Du ja eventuell ein Projekt auch selber starten.

Ähnlich wie die Box nur im Internet findet man private Tauschringe im Internet. Da legt man die Sachen nicht irgendwo hin, sondern man erstellt einen Eintrag in der Gruppe und jemand der Interesse hat meldet sich bei Dir, wann und wie er die Ware bekommen kann. Dieses kenne ich bei Facebook in mehreren Städten.  Um weiter zu geben müssen natürlich auch die Daten ausgetauscht werden. Wer seine Daten nicht rausgeben mag, der kann natürlich auch einen Austausch an einem öffentlichen Platz machen, oder die Sachen gleich zum neuen Nutzer bringen, dann schließt man auch aus, dass der andere einen Kommerziellen Hintergrund hat, und zum Beispiel einen Second Hand Shop betreibt.

So das war es erst mal. Habe ich etwas vergessen? Nutzt gerne die Kommentarfunktion um den Beitrag zu erweitern.

Erfahrungen bei der Sammlung von Unterschriften für Inge Hannemanns Petition Teil 2

Ich wollte mal eine Sammlung von Argumenten auflisten, die ich bei der Sammlung gehört habe, warum man nicht unterschreiben wollte. Unterschrieben werden konnte die Liste zur Petition gegen die Sanktionen bei ALG 2 Empfängern. Wer eins hiervon für Sich „unterschreiben“ kann, bitte sprich mich an, damit wir mal darüber reden können. 😉

  • Ich kann nicht unterschreiben, ich beziehe selbst ALG2.
  • Ich habe angst, meine Daten werden genutzt um eine Kartei von Systemgegnern auf zu bauen.
  • Ich arbeite beim Jobcenter und will meinen Job nicht verlieren.
  • Ich arbeite beim Jobcenter, und bin loyal zu meinem Arbeitgeber.
  • Mich kann das nicht betreffen, daher ist mir das egal.
  • Ich bekomme ja auch kein Geld vom Amt, da mein Mann zu viel verdient.
  • Ich bekomme keine Sanktionen, die Leute, welche eine bekommen sind nur zu dumm.
  • Wer was falsch macht, soll auch dafür büßen.
  • Die bekommen eh zu viel Geld für’s Nichtstun.
  • Ich hab auch kaum was zum Leben, und die bekommen auch noch Geld für die Wohnung, ich von meiner kleinen Rente von 540€ muss hingegen meine Miete selber zahlen, da können die auch mal verzichten.
  • Wer Harz 4 bekommt will eh nicht arbeiten und hängt uns am Bein.
  • Sozialschmarotzer, mit denen muss man noch härter umgehen
  • Hör mir auf mit Harz 4 Empfängern, ich kenne da viele, die eh nur saufen und rauchen und am Monatsanfang zum Amt rennen.
  • Ich hab da keine Ahnung von ich werde nie in Harz 4 kommen.
  • Ich hab keine, Zeit ich hab Pause.
  • Nee meine Daten werden eh nur gespeichert.
  • Wir haben doch eh keine Chance, die da Oben machen doch schon lange nichts mehr für uns.
  • Das kommt doch eh nicht an.
  • Die 50000 erreich Sie doch eh nicht.
  • Das bewirkt doch nichts.
  • Uns haben die vergessen und wir passen nicht mehr ins System.
  • Ich bin nicht von hier.
  • Die brauch was anderes in Berlin.
  • Ich bin schon im Buchclub.
  • Ich hab einen Termin im Amt, da darf ich nicht zu spät kommen.